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Gran Canaria
Gran Canaria in Zahlen
Gran Canaria mit der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria ist von der Landfläche mit ihren 1532 Quadratkilometern die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Sie ist kreisförmig und besitzt einem Durchmesser von ca. 50 Kilometern. Doch von der Bevölkerung ist sie mit ihren nahezu 850.000 Einwohnern auf Platz zwei gleich hinter Teneriffa. Die Entfernung zur afrikanischen Küste beträgt 210 Kilometer.
Da die Insel landschaftlich so kontrastreich ist und sehr viel Abwechslung zu bieten hat, wird die Insel auch gerne als Miniaturkontinent bezeichnet. Weite Flächen der Insel stehen in 32 Parks unter Naturschutz.
Landschaft, Klima, Vegetation
Wie auch auf den Nachbarinseln ist das Klima auf Gran Canaria zweigeteilt. Der Norden ist feuchter und dafür die Vegetation grüner. Und der Süden der Insel ist eher trocken und wärmer. Dadurch und bedingt durch die unterschiedlichen Höhenlagen besitzt die kanarische Insel die verschiedenen Vegetationszonen.
Im Norden gab es, wie heute noch auf den Nachbarinseln, bis in das 15. Jahrhundert hinein in erster Linie Lorbeerwälder. Doch diese sind auf Gran Canaria bis auf wenige Restflächen verschwunden. Sie wurden abgeholzt, da das Holz für den Aufbau der damaligen Zuckerindustrie benötigt wurde. Allerdings gibt es in den Höhenlagen der Insel heute wieder zahlreiche kanarische Kiefern. Die Kiefernbestände waren gleichfalls großflächig abgeholzt worden. Doch die zähe kanarische Kiefer hat überlebt.
In den trockenen Strandregionen gibt es Strandflieder und Sträucher, die auf den salzhaltigen Wind angewiesen sind. Im Landesinneren hingegen wirst du u. a. kanarische Palmen, Drachenbäume, Wolfsmilchgewächse und den Natternkopf finden. Fast ganzjährig herrschen im Mittel auf der Insel Tagestemperaturen zwischen 18 und 26 Grad.
Geschichte, Wirtschaft und Tourismus
Der Name Gran Canaria verleitet dazu anzunehmen, dass er auf die Größe der Insel bezogen ist. Doch tatsächlich bedeutet er nicht etwa „große Kanareninsel“, sondern leitet sich von dem lateinischen Wort Hund (canis) oder dem Volksstamm der Berber Canarii ab. Ursprünglich soll es nämlich auf Gran Canaria sehr viele Hunde gegeben haben. Noch heute ist die kanarische Dogge ein Inselwahrzeichen.
Auf der Insel lebten die Ureinwohner in Höhlen und Steinhäusern ein sehr einfaches Leben. Ein wenig von diesem Leben ist heute noch in den Museen, wie zum Beispiel im Museo Canario in Las Palmas und im Museo de la Rama in Agaete im Nordwesten zu besichtigen. Es gibt altkanarische Fundstücke oder in Agaete ein Dorf mit Szenen aus dem Leben der Altkanarier. Im 15. Jahrhundert eroberten die Spanier die Insel.
Haupteinnahmequelle ist heute der Tourismus. Um die 3 Millionen Menschen besuchen jährlich die Insel. Hauptzentrum des Tourismus ist der Inselsüden mit den Orten Maspalomas und Playa del Inglés. Auch gilt Gran Canaria als beliebtes Urlaubsziel für Homosexuelle. Bunt und vielfältig wie die gesamte Insel ist auch der alljährliche Karneval mit seinem südamerikanisch anmutenden Flair.
Interessant zu wissen, dass Las Palmas de Gran Canaria im Jahr 2019 auch als einer der 11 besten Orte für Digitale Nomaden beschrieben wird.
Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel zählen insbesondere die weißen Dünen bei Maspalomas, die Höhlenhäuser von Artenara, der Trinkwasser-Staudamm im Barranco de Arguineguin und der markante Felsen Roque Nublo in der Inselmitte. Doch das ist bei Weitem nicht alles, um den vielen Möglichkeiten, die die Insel für Kultur suchende, Sportler und Wanderer bietet gerecht zu werden.
Besonders beliebt ist Gran Canaria auch bei Radfahrern. Überall wirst du sie auf Straßen und Wegen radeln sehen. Dementsprechend gibt es auch viele kleine Bars, die sich auf Einkehrmöglichkeiten für Radfahrer spezialisiert haben.
Wandern auf Gran Canaria
Die Bezeichnung „Miniaturkontinent“ betrifft auch die vielfältige Natur, die dich auf Gran Canaria erwartet. Neben Vulkanen findest du als nicht nur farblich starken Kontrast im Süden die großen weißen Dünenfelder von Maspalomas. Es gibt Barrancos, Stauseen und subtropische Täler. Der höchst Vulkan der Insel ist der Pico de las Nieves mit seinen 1.949 Meter. In dessen Nachbarschaft liegt auch der oben erwähnte 1813 Meter hohe Roque Nublo. An diesem Felsen probieren sich wagemutige Kletterer. Wer nur eine kleine Wanderung machen möchte, der wandert ganz bestimmt auf dem kleinen Rundweg um diesen markanten Felsen herum.
Doch Gran Canaria bietet rund um die ganze Insel herrliche Wandertouren. Mir selber gefällt besonders die Wanderung im Westteil der Insel durch einsame Barrancos zum abgelegenen Strand von Güi Güi. Wer eher in das Landesinnere auf die Berge möchte, dem sei hier die Wanderung durch das Naturschutzgebiet Inagua empfohlen.
Die Insel Gran Canaria hat mit ihren zahlreichen Naturparks sehr viel mehr zu bieten als nur die Touristenhochburgen im Süden. Wer sich weiter informieren möchten, kann das hier auf der offiziellen Homepage von Gran Canaria tun.
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